Eine der besten Entscheidungen während meiner U-Haft in Münster (Gartenstr.) war, mit dem Joggen anzufangen. Im Hof gab es neben dem asphaltierten Weg eine Spur mit so Holzschnitzeln, auf der ich meine Runden drehte.
Das brachte mir die nötige Bewegung, denn man kam ja am Tag nur für diese eine Stunde raus. Anfangs lief ich gerade mal eine Viertelstunde, später zog ich die komplette Freistunde durch. Das hatte noch einen riesigen Vorteil: Ich konnte so den Gesprächen mit üblen Leuten aus dem Weg gehen.
Das Schöne war, dass sich mir nach und nach immer mehr Leute anschlossen. Auf diese Weise kam ich am Ende genau mit den richtigen Jungs ins Gespräch – denn aus irgendeinem Grund joggen die wirklich aggressiven Typen nicht.
Joggen in der Freistunde hat geholfen (U-Haft)
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PSPortable
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