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Stand: 27.07.2026 • 11:03 Uhr
In der JVA Oldenburg werden vier Wochen lang die Abfälle erfasst. Danach sollen Einsparpotenziale ermittelt werden.
Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Oldenburg will in den kommenden vier Wochen messen, wie viele Lebensmittel in ihrer Küche weggeschmissen werden. Gemeinsam mit dem Verbundprojekt "eat" will die JVA gegen Lebensmittelverschwendung vorgehen. Experten helfen den Projektverantwortlichen zufolge dabei, die Abfälle und das Warenwirtschaftssystem zu überprüfen. Laut Küchenleiter Holger Saberau könnten so Ressourcen gespart werden. Gleichzeitig hoffe man, mit dem gesparten Geld die Qualität der regionalen Verpflegung weiter zu steigern, heißt es. Vier Köche und neun Gefangene bereiten nach Angaben von "eat" täglich rund 300 Mahlzeiten zu. Die Küche der JVA Oldenburg zähle zu den größeren Gemeinschaftsverpflegungen der Region. Das Verbundprojekt "eat" setzt sich eigenen Angaben zufolge in den Regionen Oldenburg und Wesermarsch für eine nachhaltige, gesunde und regionale Ernährung ein.